Nothilfe Horn von Afrika
Ostafrika – insbesondere Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti – wird derzeit von einer schweren Nahrungsmittelkrise heimgesucht. Verursacht wurde die Lage nicht nur durch die schlimmste Dürre in der Region seit 60 Jahren, sondern auch wegen gestiegener Preise für Grundnahrungsmittel und der dort anhaltenden Gewalt.
| Unterstützte Kinder | 2.000.000 |
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Die Lage
Die aktuelle Krise hat groβe Flüchtlingsbewegungen ausgelöst, vor allem von Somalia, dem Epizentrum der Katastrophe, in Richtung Kenia und Äthiopien. In der Folge erreichen jede Woche knapp 10.000 Flüchtlinge Kenia und täglich suchen fast 2.500 Menschen Zuflucht in Äthiopien.
Ein Anstieg der Rate der Mangelernährung um 50% war bereits 2010 eine der ersten Konsequenzen der Notlage. Der Nahrungsmangel stellt eine groβe Bedrohung für das Überleben Tausender Kinder dar. Insgesamt leiden fast 2 Millionen Kinder an Mangelernährung; 500.000 davon an ihrer schwersten Form.
Die Kinder sind in besonderem Maβe betroffen, sowohl physisch als auch psychisch. Sie leiden nicht nur wegen der erzwungenen Umsiedlung und der unsicheren Ernährungssituation, sondern auch wegen des drohenden Risikos, von Gesundheitsversorgung, Bildungszugang und dem Schutz vor Gewalt ausgeschlossen zu sein.
Die Hilfe von UNICEF
UNICEF ist sowohl in Kenia als auch in Somalia und Äthiopien direkt vor Ort und verteilt Hilfsgüter. Auβerdem steht UNICEF in allen heimgesuchten Gebieten an der Spitze der Bemühungen in den Bereichen Trinkwasserversorgung, Bildung, Gesundheitsversorgung und Ernährung, um so die Lebensbedingungen aller dort betroffenen Kinder zu verbessern.
Seit Beginn der Dürre hat UNICEF bereits allein im Süden Somalias circa 70.000 mangelernährte Kinder versorgt und 2.500 Kartons mit gebrauchsfertiger Spezialnahrung verteilt. Derzeit bemüht sich UNICEF, die am schlimmsten vom Hunger betroffenen Regionen Somalias zu identifizieren und saniert dort nicht nur bereits vorhandene Brunnen und Bohrstellen, sondern errichtet auch zusätzliche Wasserstellen sowie Latrinen.
„Die betroffene Region wird laufend von Krisen heimgesucht, aber die aktuelle Situation zählt zu den schlimmsten der letzten Jahrzehnte”, erklärt Robert McCarthy, der regionale UNICEF-Krisenberater für Ost- und Südafrika. Nach zwei extrem regenarmen Jahreszeiten ist die Lage in vielen ländlichen Gegenden extrem schwierig.
Heute ruft UNICEF die lokalen Regierungen, die Spender und die internationale Gemeinschaft dazu auf, umgehend erhebliche humanitäre Maβnahmen zu ergreifen.
UNICEF benötigt die Gesamtsumme von 22,8 Millionen Euro, um in den nächsten drei Monaten die grundlegende Versorgung der Betroffenen in Kenia, Somalia, Äthiopien und Dschibuti sicherstellen zu können.
UNICEF-Luxemburg ruft zu Spenden für die Kinder und deren Familien auf, die Opfer der Dürre geworden sind.
| Hilfsbeispiele |
| Mit 55 € können folgende Hilfsgüter geliefert werden |
| Mit 29 € können geliefert werden |
Um den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden braucht UNICEF dringend Spenden.
Spende per Überweisung :
CCPL IBAN LU38 1111 0000 1818 0000 oder
BCEE IBAN LU37 0019 1000 7067 0000
mit dem Verwendungszweck « Nothilfe Horn von Afrika »
Es ist auch möglich, eine Spende online zu tätigen, auf www.unicef.lu.
Falls die Spendenerlöse die erforderliche Summe übersteigen sollten, wird UNICEF diese Mittel für andere Nothilfe-Einsätze verwenden, für die noch Ressourcen benötigt werden.
Kontakt
UNICEF-Luxemburg
Tel.: 44 87 15
Email: contact@unicef.lu


