Kannerliicht - Projekt
Im Norden Kenias haben lediglich ein Drittel der Jungen und nur ein Viertel der Mädchen aus Nomadenfamilien Zugang zur Schulbildung.
| Unterstützte Kinder | 1.000 |
|---|---|
| Zeitspanne | 2011-2012 |
| Budget | 200.000 USD |
| Aktuell gesammelte Spenden | 100% |




Armut und niedriges Bildungsniveau – gegenseitige Konstanten
Kenia ist eines der ärmsten Länder der Erde. Trotz erheblicher Fortschritte bei den allgemeinen Einschulungsraten bestehen weiterhin groβe Ungleichheiten zwischen verschiedenen geographischen Regionen, zwischen den Geschlechtern sowie zwischen den jeweiligen sozioökonomischen Gruppen.
So weist etwa die nordöstliche Provinz – eine der am wenigsten entwickelten Regionen des Landes, in der viele Nomaden leben – mit 31,9 % eine besonders niedrige Einschulungsrate auf. Aufgrund der ständigen Wanderung der Familie auf der Suche nach Weideland und Wasserstellen für ihr Vieh verbringen die Kinder den Groβteil ihrer Zeit in entlegenen Gebieten ohne Schulzugang.
Die Mädchen sind am stärksten benachteiligt
Zu dem gewissermaβen chronischen Mangel an Bildungseinrichtungen kommt auβerdem, dass die Mehrzahl der Eltern zögert, ihre Töchter zur Schule zu schicken, da sie an dem Mehrwert der Bildung zweifeln. Deshalb bleiben die Mädchen viel öfter zuhause, wo sie Hausarbeiten verrichten müssen oder sogar arbeiten gehen, um das geringe Familieneinkommen aufzubessern. Genauso oft werden aus armen Familien stammende Mädchen schon früh zwangsverheiratet, was ihnen jegliche Chance auf eine kontinuierliche Bildung zunichtemacht.
Mobile Schulen und Internate – echte Alternativen im Einklang mit der Nomadenkultur
Die mobilen Schulen bewegen sich buchstäblich mit der Nomadengemeinschaft. Sie bieten den Nomadenkindern einen Zugang zu einer Basisbildung und ermöglichen diesen gleichzeitig, weiterhin zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Die Nomadengemeinden bestehen meist aus Groβfamilien mit 30-40, manchmal gar 100 Kindern. Die mobilen Schulen decken die frühe (Elementar)Bildung der 3-5jährigen bis zur 3. Klasse der Grundschulklasse ab. Anschlieβend besuchen die Mädchen eines der in Nordkenia weitverbreiteten Internate, um die weiteren 5 Jahre des ersten Bildungsweges in Kenia zu absolvieren.
Die Unterstützung von UNICEF Luxemburg
Das Ziel des Projektes ist es, den Kindern – insbesondere den Mädchen – der am schwersten zu erreichenden Nomadenvölker einen Bildungszugang zu ermöglichen, namentlich in den nordöstlich gelegenen Provinzen Wajir und Mandera. Auf diese Art und Weise soll eine Erhöhung der Einschulungsrate sowie eine längere schulische Ausbildung erreicht werden. Die Schlüsselaktivitäten des Projektes lauten:
• Einrichtung von 10 mobilen Schulen für 1000 Nomandenmädchen
• Durchführung von Aufklärungskampagnen in den Gemeinden über die Bedeutung von Mädchenbildung
• Identifizierung nicht-eingeschulter Kinder
• Ausbildung von 10 Lehrkräften
• Materialausstattung in Internaten (z.B. Schlafsäle)
• Auslieferung von Hygiene-Sets für 1000 Internatsschülerinnen, welche Seife, Monatsbinden, T-Shirts, eine Taschenlampe sowie eine Tasche enthalten.
Wie kann ich die Kampagne unterstützen?
Zum 10. Mal in Folge organisiert UNICEF Luxemburg in Kooperation mit Cactus eine Sensibilisierungs- und Spendenaktion und ruft die Cactus-Kunden dazu auf, eine Spende zu machen.
Durch eine Spende
- über unsere speziell gesicherte Internetseite
- per Überweisung über Ihre Bank (Verwendungszweck "Kannerliicht")
Durch den Gebrauch Ihrer Kundenkarte in einer der Cactus- oder Hobbi-Filialen
- indem Sie mittels Ihrer Cactus-Kundenkarte 400 Punkte (=4 €) oder 800 Punkte (=8 €) spenden
- indem Sie 4€ oder 8€ (oder ein Mehrfaches dieser Beträge) auf Ihre Einkäufe aufschlagen, mittels einer der eigens dafür vorgesehenen Barcode-Karten (ebenfalls in allen Cactus-Filialen erhältlich)
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| Barcode-Karte 4€ | Barcode-Karte 8€ |
Das Projekt können Sie auβerdem unterstützen, indem Sie eine (steuerlich absetzbare) Spende auf das CCPL-Konto von UNICEF Luxemburg überweisen: IBAN LU71 1111 2144 2050 0000 (mit dem Verwendungszweck „KANNERLIICHT“)
Über KANNERLIICHT
KANNERLIICHT ist der Name der UNICEF-Aktionswochen für die Kinderrechte, in deren Rahmen UNICEF Luxemburg die Bevölkerung in zweierlei Hinsicht zur Mobilisierung ermuntern will: durch Aktionen und durch Spenden. Jedes Jahr wird ein anderes Thema (und Hilfsprojekt) im Kontext der KANNERLIICHT-Wochen behandelt. 2011 dreht sich alles um die Rechte der Mädchen.
Kontakt
UNICEF Luxemburg
Tel.: 44 87 15
Email: contact@unicef.lu




