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Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es eine Diskussion um die Thematik des Films zu vertiefen und zu erörtern. Am 10. Oktober wird, in Uraufführung, der Film „Les Moissons du Futur“ in Präsenz der Filmemacherin Marie-Monique Robin gezeigt. Das Ziel dieses mittlerweile sehr erfolgreichen und etablierten jährlichen Filmfestivals ist es entwicklungspolitische Themen anzusprechen, um das Publikum für die Nord-Süd- Interdependenzen zu sensibilisieren.

Der Titel All Right(s) ?!ist ein kleines Wortspiel in der englischen Sprache. „Alright“ bedeutet so viel wie „alles in Ordnung“ oder „alles gut“. In der Mehrzahl bedeutet „rights“ aber „Rechte“ und genau diese sind es, die das diesjährige Filmfestival Cinéma du Sud auf die Leinwand bringt, mit der Frage „Ist wirklich alles „alright“ im Bereich Menschenrechte?“.

Anhand von 10 ausgewählten Filmen, in verschiedenen Sprachen, greift das Festival eine ganze Reihe von unterschiedlichen Rechten auf: Recht auf medizinische Versorgung, Sicherheit, Nahrung, Versammlungsfreiheit, besondere Fürsorge im Falle von Behinderung, Schutz vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung, Bürgerrechte, Kinderrechte, Rechte von Bauern, und viele andere. Das Filmfestival veranschaulicht diese Rechte, indem es die Besucher mit auf eine Rechte-Reise nimmt - von Nepal bis nach Paraguay, von Bolivien bis zur Demokratischen Republik Kongo, von Kenia nach Indien, von Palästina nach Liberia.

Obwohl die verschiedenen Filme unterschiedliche Menschenrechtsverstöße thematisieren, legen sie aber auch Zeugnis ab über ganz normale Menschen, die sich ohne große finanzielle Mittel aber deshalb mit unglaublicher Willensstärke, Durchhaltevermögen und Geduld für ihre eigenen Rechte, und diejenigen ihrer Mitmenschen, stark machen und diese einfordern.

Speak Out – Melde dich zu Wort ist deshalb der Slogan der diesjährigen Ausgabe des Filmfestivals Cinéma du Sud. Die Stimme ist die stärkste Waffe des Menschen, sein treuester Freund im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit- es ist diese Stimme, welche es Maruge (The First Grader) es ermöglicht hat im Alter von 84 Jahren die Schule zu besuchen, durch die die Frauen Liberias um Leymah Gbowee (Pray the Devil Back to Hell) die Männer dazu bewegten ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, welche Roger und Ricky (Benda Bilili!!) auf die Bühnen Europas brachte und ihnen ermöglichte durch Musik, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, welche die Dorfbewohner von Budrus wöchentlich auf die Strasse treibt um gewaltfrei gegen die Inanspruchnahme ihres Landes zu demonstrieren.

Das Filmfestival Cinéma du Sud – ein Filmfestival der etwas anderen Art, das sowohl zum Denken anregt als auch motiviert und inspiriert.

UNICEF, Fairtrade Lëtzebuerg und ASTM zeigen den Dokumentarfilm

The devils miner am 15.November um 18h30

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