Unicef Luxembourg

unissons-nous pour les enfants

„Unsere größte Sorge sind die Menschen in den Gebieten, die wir immer noch nicht erreichen können“, sagt Dr. Mohammad Rafiq, Leiter der UNICEF-Hilfe in der besonders stark betroffenen Provinz Khyber Pukhtoonkhawa. „Die Menschen sind verzweifelt“.

Viele Orte sind abgeschnitten, da Transportwege zerstört sind. Oft bleibt den Menschen nichts anderes übrig, als Schmutzwasser zu trinken. Tierkadaver und Dreck bedeuten auch bei langsam sinkenden Wasserständen eine Gesundheitsgefahr.

UNICEF konnte sofort helfen, da das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bereits seit 1948 vor Ort ist. So versorgt UNICEF gegenwärtig rund 565.000 Menschen mit Trinkwasser. Hierzu wurden 76 Brunnen repariert, sowie 28 Tankwagen und Materialien zur Wasseraufbereitung bereitgestellt. UNICEF hat bereits Wasserkanister, Hygieneartikel und Seife an mehr als 4.700 Familien verteilt und klärt die Obdachlosen über besondere Gesundheitsrisiken auf. Auch über Radio wird die Bevölkerung mit Unterstützung von UNICEF über Gesundheitsrisiken aufgeklärt. 280 Sanitärspezialisten wurden zur Unterstützung von Reparaturarbeiten ins Katastrophengebiet entsandt.

Um Mangelernährung vorzubeugen wurden 4.000 Kinder mit hochproteinhaltigen Keksen versorgt. 24 mobile medizinische Versorgungsstätten sind in den betroffenen Gebieten eingerichtet, wodurch schätzungsweise 1.000.000 Menschen erreicht werden.
Mobile Gesundheitsteams verteilen in Dörfern im Swat-Tal Moskitonetze und Tabletten zur Wasserreinigung und zeigen den Familien, wie sie sich vor lebensgefährlichem Durchfall, Hautkrankheiten und Schlangenbissen schützen können. Helfer suchen auch schwangere Frauen auf und impfen diese gegen Tetanus. UNICEF stellt ausserdem Zusatznahrung und Medikamente bereit.

UNICEF arbeitet seit vielen Jahren in allen von der Naturkatastrophe betroffenen Gebieten und verfügt über ein Netz lokaler Partner. Die massiven Zerstörungen durch die Naturkatastrophe treffen eine sehr arme Bevölkerung. Die langfristigen Folgen sind bislang noch kaum absehbar.

UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen auf.

 

UNICEF in Pakistan

565.000 Menschen werden mit Trinkwasser versorgt
76 Brunnen wurden repariert
28 Tankwagen und Materialien zur Wasseraufbereitung sind bereitgestellt
Wasserkanister, Hygieneartikel und Seife wurden an mehr als 4.700 Familien verteilt
Bevölkerung wurde per Radio über Gesundheitsrisiken aufgeklärt
280 Sanitärspezialisten im Einsatz
4.000 Kinder mit hochproteinhaltigen Keksen versorgt um Mangelernährung vorzubeugen
24 mobile medizinische Versorgungsstätten wurden in den betroffenen Gebieten eingerichtet wodurch schätzungsweise 1.000.000 Menschen erreicht werden
Mobile Gesundheitsteams verteilen in Dörfern im Swat-Tal Moskitonetze und Tabletten zur Wasserreinigung und zeigen den Familien, wie sie sich vor lebensgefährlichem Durchfall, Hautkrankheiten und Schlangenbissen schützen können
Helfer suchen auch schwangere Frauen auf und impfen diese gegen Tetanus
Zusatznahrung und Medikamente werden bereit gestellt

 

Wie kann ich helfen?

Wer UNICEF bei seiner Nothilfe für Kinder und deren Familien unterstützen will, kann dies mit einer Spende an UNICEF-Luxemburg tun.

Spenden per Banküberweisung:    

CCPL IBAN LU38 1111 0000 1818 0000 oder
BCEE IBAN LU37 0019 1000 7067 0000

Stichwort « Urgence Pakistan ».

Spenden können auch per Internet getätigt werden unter www.unicef.lu

Falls die Spenden die benötigte Summe übertreffen sollten, behält UNICEF sich vor diese für andere unterfinanzierte Notfälle einzusetzen.

Kontakt

UNICEF-Luxemburg
Tel.: 44 87 15
Email: contact@unicef.lu

Über UNICEF
Seit 1946 hilft UNICEF Kindern in den Entwicklungsländern und Krisengebieten. UNICEF sorgt dafür, dass Kinder zur Schule gehen können, medizinisch betreut werden, sauberes Trinkwasser sowie eine ausgewogene Ernährung erhalten. Des weiteren setzt sich das Kinderhilfswerk weltweit dafür ein, um Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen.
UNICEF setzt sich weltweit für das Wohl des Kindes ein und arbeitet dabei eng zusammen mit Regierungen, Organen der Vereinten Nationen, sowie vielen anderen nationalen und internationalen Organisationen. UNICEF wird aussschliesslich durch freiwillige Spenden, von Privatleuten, Firmen sowie Regierungen finanziert.

 

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